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Das bewegt die Chefs


Das bewegt die Chefs


Lieber Herr Brandt!
Herzlichen Dank, mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Die Zuwendung von Kindern ist doch immer noch sehr unverfälscht und von daher auch ehrlich und herzlich. Das tut einem dann auch in Führungsverantwortung wohl.

Ich kann das Projekt nur ausdrücklich empfehlen. Gerade in Führungsfunktionen kommt es doch manchmal zu einer besonderen „Wahrnehmung“ der Welt und der Probleme. Ein Blick über den „Zaun“, vor allem aber der Kontakt mit anderen Menschen, auch und gerade Kindern und Jugendlichen, ist da sehr hilfreich, denn von dort wird die Welt doch auch ganz anders betrachtet.

In diesem Sinne weiter viel Erfolg für Ihr/unser Projekt!
Beste Grüße
Ihr Wolfgang Kopitzsch
 
Polizeipräsident (bis April 2014)
Freie und Hansestadt Hamburg

   
Dass eine kleine Gruppe von Kindern, einmal einen Höhepunkt in meiner Arbeitswelt sein könnte, hätte ich vor Chefs lesen Kindern vor, nicht für möglich gehalten. Meine Arbeitsumgebung aus der Sichtweise von Kindern reflektiert zu bekommen, war für mich absolut neu, überraschend und sehr kurzweilig.
Wer hätte je gedacht, dass ein Orangensaft oder ein Dyssen Haendetrockner wirklicher Gesprächsstoff sein könnte? Wiederentdeckt habe ich meine längst vergessene Vorliebe für das Vorlesen und für Kinderbücher. Aber auch hier konnte ich eine neue Erfahrung machen, die beliebten Kinderbücher von heute gleichen denen aus meiner Zeit quasi gar nicht. Gregs Tagebücher zeigen deutlich, dass die Kinder von heute erwachsener sind, als wir es zu dieser Zeit waren. Ich hätte die Zeit gerne angehalten, denn 45 Minuten waren für mich schon zu Schulzeiten viel zu kurz, um alles aufnehmen zu können.
Ich sage Danke, für diese tolle Erfahrung!
Beste Grüße Ihre R. Ahmadi
Allianz Deutschland AG
Geschäftsleitung Schaden
Leitung Leitungsbereich Schaden BG NW
   
Hallo Herr Brandt,
Gerade habe ich mich mal wieder mit der Situation auseinander gesetzt, was dieses Projekt messbar bewirkt?
Es schafft aus meiner Sicht ganz einfach eine positive Erinnerung, die über die Zeit bestehen und in den Köpfen der Kinder und der "Geber" verhaftet bleibt.
Große Umstände erzeugen im Leben vielleicht mehr Dank, die Kleinen aber erzeugen Glück. Wenn meine Kinder über glückliche Momente sprechen, dann ist es beispielsweise nicht der Urlaub in New York oder dergleichen, es ist die Erinnerung an die Bratwurst an dem kleinen Stand auf der Promenade von Ahlbeck auf Usedom. Da wollen sie wieder hin.
Ich glaube, die Kinder werden sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln in ihrem Leben gerne an diese Situation erinnern. Mal, wenn es darum geht, ob Lesen eine schöne Sache ist, mal, wenn es um den Blick auf Chefs geht oder auch nur, wenn sie sich erinnern, weil sie freigiebig für andere etwas tun, die sie eigentlich gar nicht richtig kennen. "Weißt Du, damals, da war ich bei so einem hohen Tier, der hat sich Zeit für uns genommen und uns vorgelesen hat und wir konnten Fragen stellen und der war ganz normal und so will ich auch mal werden und ich werde mir später auch Zeit nehmen ...
Cool!"
   
„Und plötzlich sind alle draußen und es ist fast ganz ruhig. Erst mal durchatmen. Das war toll und hat viel Freude gemacht. Mal was ganz anderes und eine Achterbahn vom Geschäftsbetrieb zum Vorlesen und nun wieder in den geschäftlichen Alltag. Das waren ungewöhnliche 30 Minuten für alle: die Kinder, die Kollegen und mich.“
   
„Die Kinder waren sehr wach und interessiert. Ich freue mich schon auf das nächste Vorlesen.“
   
„Die fragen mich Löcher in den Bauch! Aber gerade die zu beantworten macht viel Spaß. Und außerdem zeigt es, dass sie zuhören. Wäre sonst auch langweilig und außerdem fordert es mich - warum auch nicht die kleinen Quälgeister?“
   
Ich habe durch die gemeinsame Erfahrung des Vorlesens ein besonderes gemeinsames Erlebnis meinem Kollegen, was mich noch enger mit ihm verbindet.
   
Die knappe Stunde mit den Kindern reißt einen richtig schön aus dem [...] Tagesgeschäft heraus.
   
Trotz der momentan starken beruflichen Belastung (saisonbedingt!) fühlte ich mich während des Besuchs prima und anschließend tatsächlich in einem gewissen Sinne "aufgeräumt".
   
Rückmeldung vorlesende Chefs Runde 1
   
Rückmeldung vorlesende Chefs Runde 2
   
Rückmeldung - Vorleser